Birgit Hollenhorst geht, Ulrich Hagemann kommt - Fachfrau für die Seele verlässt Warendorf

Warendorf - Die Fachfrau für die Seele hatte ein breites Betätigungsfeld: Neben Gesprächen mit den Patienten gehörte auch die Begleitung und Beratung von Angehörigen zu ihren Aufgaben. Birgit Hollenhorst war zudem Ansprechpartnerin für die Ärzte und das Pflegepersonal des Hauses, wenn es um die nicht selten menschlich bedrückenden Belastungen des Dienstes ging. Birgit Hollenhorst, seit Spätherbst 2015 Pastoralreferentin in St. Laurentius, wechselt zum 15. August als Krankenhausseelsorgerin in die Fachklinik St.-Josef-Stift in Sendenhorst.

Birgit Hollenhorst Foto: WN

Birgit Hollenhorst, seit Spätherbst 2015 Pastoralreferentin in St. Laurentius, wechselt zum 15. August als Krankenhausseelsorgerin in die Fachklinik St.-Josef-Stift in Sendenhorst. Im Rahmen der Eucharistiefeier am kommenden Sonntag, 13. August, wird Birgit Hollenhorst verabschiedet. Beginn ist um 10 Uhr in der Marienkirche. Im selben Gottesdienst begrüßt die Pfarrgemeinde offiziell ihren Nachfolger Ulrich Hagemann, der sich bereits in den Gottesdiensten am letzten Juliwochenende vorgestellt hat und mit einer 100prozentigen Stelle in St. Laurentius tätig sein wird. Nach dem Gottesdienst gibt es einen Empfang im Marien-Pfarrheim. Hier hat die Pfarrgemeinde Gelegenheit sich von Birgit Hollenhorst zu verabschieden und mit dem neuen Pastoralreferenten ins Gespräch zu kommen. Birgit Hollenhorst ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Telgte. Die diplomierte Ehe-, Familien- und Lebensberaterin hat Katholische Theologie, Biologie und Pastoralpsychologie studiert und war am Warendorfer Krankenhaus 80 Prozent ihrer Arbeitszeit eingesetzt. Einen Tag in der Woche widmete sie sich der Warendorfer Familienberatungsstelle, für die sie bereits seit 2003 tätig war.

Die Fachfrau für die Seele hatte ein breites Betätigungsfeld: Neben Gesprächen mit den Patienten gehörte auch die Begleitung und Beratung von Angehörigen zu ihren Aufgaben. Birgit Hollenhorst war zudem Ansprechpartnerin für die Ärzte und das Pflegepersonal des Hauses, wenn es um die nicht selten menschlich bedrückenden Belastungen des Dienstes ging. Hollenhorst wirkte aber auch nach außen: Sie hatte eine Brückenfunktion zwischen Krankenhaus und Pfarrgemeinden der Region.