Chorgesang unter den Bögen - Eine Stadt singt für Maria

Warendorf - Unter dem Leitgedanken „Eine Stadt singt für Maria“ haben die Bogengemeinschaften zwei Chöre eingeladen, am Himmelfahrtsfest unter den Bögen zu singen. „Wir wollten dieses Mal bewusst keine Warendorfer Chöre ansprechen, weil viele der Sänger mit ihren Familien an diesem Tag unterwegs sein möchten“, sagte Bogenvater Ralf Sawukaytis (Obere Brünebrede).

Hatten die Idee der Chöre: Doris Wonnemann (Vorsitzende Chor St. Aegidius), Ralf Sawukaytis, Dieter Nissen, Josef Hörnemann (Kirchenchor St. Laurentius), Andreas Kuhlmeier und Josef Dreischulte. Foto: Engbert

Seit 265 Jahren gibt es das Fest Mariä Himmelfahrt. Anlass für die Bogengemeinschaften, das traditionsreiche christliche Heimatfest mit einem Höhepunkt zur Illumination am Samstag aufzuwerten. Und zwar durch Chorgesang.

Unter dem Leitgedanken „Eine Stadt singt für Maria“ haben die Bogengemeinschaften zwei Chöre eingeladen, am Himmelfahrtsfest unter den Bögen zu singen. „Wir wollten dieses Mal bewusst keine Warendorfer Chöre ansprechen, weil viele der Sänger mit ihren Familien an diesem Tag unterwegs sein möchten“, sagte Bogenvater Ralf Sawukaytis (Obere Brünebrede). Eingeladen, diese Aufgabe zu übernehmen, sind nun die Chorgemeinschaft St. Marien um Thorsten Stern der Kirchengemeinde St. Peter aus Waltrop und der Kirchenchor St. Aegidius unter Kantor Jürgen Wüstefeld und der Vorsitzenden Doris Wonnemann aus Rheda-Wiedenbrück. Gegen 22.30 Uhr treffen sich die Chöre dann zum Abschlussgesang auf dem Kirchplatz St. Laurentius. Das Publikum darf und soll dort kräftig mitsingen. Vor etlichen Jahren, so haben sich Dieter Nissen und Ralf Sawukaytis erinnert, habe schon mal ein Chor unter den Bögen gesungen. „Das wollen wir wiederbeleben.“