Kaplan Michael Bohne verabschiedet Fußspuren hinterlassen

Warendorf - Zum Dank für seinen unermüdlichen Einsatz in der Jugendarbeit übten die Jugendlichen der Ferienfreizeiten und die Pfadfinder einen persönlichen Abschiedssong ein, den sie dem Kaplan zum vorsangen. Vier Jahre ist es her, seit Michael Bohne 2013 seine Tätigkeit als Kaplan in Warendorf aufnahm. Jetzt setzt er seinen Weg in Cloppenburg in der Pfarrei St. Andreas fort und nimmt Abschied von Warendorf. Gestern feierte der Kaplan seine letzte Familienmesse in der Josefkirche.

Kaplan Michael Bohne verabschiedete sich gestern von der Gemeinde: „Auch wenn man es nicht immer merkt, so sind wir doch nie allein unterwegs.“ Foto: Adrian Grimpe

Vier Jahre ist es her, seit Michael Bohne 2013 seine Tätigkeit als Kaplan in Warendorf aufnahm. Eine Zeit, in der er viele Projekte mit auf die Beine stellte und der Gemeinde durch sein aktives Engagement schnell ans Herz wuchs. Jetzt setzt er seinen Weg in Cloppenburg in der Pfarrei St. Andreas fort und nimmt Abschied von Warendorf. Gestern feierte der Kaplan seine letzte Familienmesse in der Josefkirche.

Neben seiner Aufgabe als verantwortlicher Leiter der Erstkommunionkatechese war Bohnes Tätigkeit in Warendorf geprägt von seiner engagierten Jugendarbeit. Zum Dank dafür beteiligten sich die Teams der drei Ferienfreizeiten und der Pfadfinder an der Gestaltung des Gottesdienstes. Während der Messe wurden auf einer Leinwand Fotos der vergangenen vier Jahre gezeigt. Für Bohne sind es Erinnerungen, die ihn geprägt haben. Er lud die Gemeinde dazu ein, die besten Ereignisse der Ferienfreizeiten und des Intercamps zu nennen. Doch auch spirituell war die Zeit in Warendorf für Michael Bohne ein wichtiger Schritt in seinem Leben. „Ich habe besonders in den vergangenen vier Jahren gemerkt, dass jemand diesen Weg zusammen mit mir geht, dass da noch jemand an meiner Seite ist,“ sagte er und verwies auf die Geschichte von Jesus Fußspuren im Sand, die neben den eigenen verlaufen. Um dieses Bild zu veranschaulichen, bastelten die Jugendgruppen im Vorfeld Fußspuren aus Pappe, die sie im Gottesdienst zu einer langen Kette aneinanderhängten. An einem Holzbarren befestigt, wurde das Band anschließend hochgezogen, sodass die gebastelten Spuren einen Weg über dem Altar bildeten. „Auch wenn man es nicht immer merkt, so sind wir doch nie allein unterwegs,“ gab Bohne der Gemeinde mit auf den Weg. Deshalb sei es wichtig, immer an jene zu denken, die uns begleiten. Er reichte ein Mikrofon durch die Reihen und gab jedem die Gelegenheit, den Namen einer Person zu nennen, an die er oder sie gerade denkt.

 

Zum Dank für seinen unermüdlichen Einsatz in der Jugendarbeit übten die Jugendlichen der Ferienfreizeiten und die Pfadfinder einen persönlichen Abschiedssong ein, den sie dem Kaplan zum vorsangen. Pfarrer Peter Lenfers überreichte Bohne nach einem Dankeswort ein Geschenk.