Vom Gesellenverein zum Sozialverband

Die Kolpingfamilie Warendorf konnte im Januar 2003 auf eine 150jährige Geschichte zurückblicken. Am 30. Januar 1853 gründeten 18 Bürger der Stadt den „katholischen Gesellenverein“, der in seiner langjährigen Geschichte hat der Verein Höhen und Tiefen erlebt, jedoch alle Schwierigkeiten gemeistert hat.

Heute hat die Kolpingfamilie Warendorf 425 Mitglieder, die aus allen Schichten der Bevölkerung kommen. Die Kolpingfamilie ist Teil eines demokratisch verfassten und vielfältig gegliederten Verbandes, des „Deutschen Kolpingwerkes“. In ihm arbeiten Jugendliche und Erwachsene, sowie ältere Mitglieder aus allen sozialen Schichten zusammen.

Grundlage der Verbandsarbeit ist das Programm des Deutschen Kolpingwerkes, das die Anliegen Adolf Kolpings in zeitgemäße Formen und Ausdrücke gebracht hat. Die Bildungsabende beschäftigen sich mit Themen aus den Bereichen der Religion, des Staates, der Familie und des Berufes. Die Arbeit schließt also alle Lebensbereiche des Menschen ein: Arbeit und Beruf, Ehe und Familie, Gesellschaft und Politik, sowie Kultur und Freizeit.

Neben der Bildungsarbeit kommt in der Kolpingfamilie aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz.

Jährlich nutzen rund 50 Kolpingschwestern und -brüder mit ihren Familienangehörigen die Gelegenheit, an einem Bildungswochenende in einer Familienferienstätte des Kolpingwerkes teilzunehmen.

Kaum aus dem Leben der Kolpingfamilie wegzudenken ist die Aktion Tapetenwechsel, eine Freizeit- und Bildungswoche für die älteren Mitglieder.
Die Laienspielschar "Thalia" erfreut seit 1978 alljährlich die Freunde der plattdeutschen Sprache mit ihren Aufführungen.

Die Kolpingfamilie Warendorf ist längst nicht mehr nur ein Gesellenverein, sondern eine lebendige Gemeinschaft, die den Auftrag hat, durch gediegene Bildungsarbeit den Mitgliedern und Mitmenschen Lebenshilfen zu geben und das Miteinander und Füreinander zu gestalten.

Wer Mitglied in dieser Gemeinschaft werden möchte, ist herzlich willkommen.

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