Der Kirchenchor St. Josef

♫ ♪ „Musik erfüllt das Leben“ ♫ ♪
Davon sind die 60 aktiven Mitglieder des Kirchenchor St. Josef überzeugt, wenn sie sich jeden Dienstag um 19:30 Uhr die Zeit für die wöchentliche Probe im Pfarrheim an der Josefkirche nehmen. Chorleiterin Christiane Timphaus ist ausgebildete Kirchenmusikerin mit B-Examen.
Zum Repertoire des Chores gehört die ganze Bandbreite der Kirchenmusik, von alten Meistern bis zum neugeistlichen Lied sowie weltliche Lieder.
Alle kirchlichen Hochfeste gehören zum festen Programm. Immer wieder sucht sich der Chor neue Herausforderungen durch Konzerte unterschiedlicher Art (z. B. Mitmachkonzert zusammen mit dem Kinderchor, Konzert zusammen mit anderen Chören).
Gemeinschaft wird im Chor groß geschrieben. Gelegenheiten zum Feiern werden gerne wahrgenommen, wie z. B. das Karnevalsfest mit eigenem Programm oder ein Nikolausfest mit Besuch des heiligen Mannes.
In den Sommerferien gibt es jeden Dienstag das Angebot eines lockeren Treffens. Das kann je nach Witterung eine Radtour, eine Besichtigung oder gemeinsames Beisammensein / Grillen sein.

♫ ♪ „Vive la Compagnie“ ♫ ♪
Gute Tradition sind auch die Familienausflüge, die Tageausflüge des Chores und die Mehrtagesausflüge, in 2-jährigem Rhythmus. Ein besonderes Highlight ist der Austausch mit dem Chœur d’Esneval aus Barentin in Frankreich, der in unregelmäßigen Abständen stattfindet und mit einem gemeinsamen Konzert beendet wird.
Um Mitglied in diesem Chor zu werden muss man nicht vorsingen und auch nicht Noten lesen können. Es ist eine fröhliche Gemeinschaft und neue begeisterte Sänger und Sängerinnen sind jederzeit herzlich willkommen ♫ ♪.

Informationen und Kontakt

Kantorin/Chorleiterin
Christiane Timphaus
Fon: 02581 – 61 759
Mail: asd-cc(at)web.de

stellv. Chorleiterin
Elke Blienert
Fon: 02581 - 94 10 837
Mail: m-blienert(at)versanet.de

 

1. Vorsitzende
Doris Köpke
Fon: 02581 – 8271
Mail: andohe-koepke(at)web.de

stellv. Vorsitzende
Mechthild Harnischmacher
Fon: 02581 – 38 52
Mail: michaelharnischmacher(at)gmx.de

Unsere Termine 2017:

SO, 16.04.2017, 11.15 Uhr:
Festhochamt zu Ostern, Josefkirche

SA, 03.06.2017, 17 Uhr:
Festhochamt zu Pfingsten, Josefkirche

SA, 17.06.2017, 17 Uhr:
60 Jahre Kirchenchor St. Josef, musikalische Gestaltung des Gottesdienstes, Josefkirche

SO 24.09.2017, 10 Uhr:
Messgestaltung im Malteser Marienheim

FR, 13.10.2017, 15 Uhr:
Chorsenioren-Nachmittag, Pfarrheim St. Josef

MI, 01.11.2017, 11.15 Uhr:
Festmesse zu Allerheiligen, Josefkirche

SA, 25.11.2017, 17 Uhr:
Cäcilienfest mit vorheriger Gestaltung der Vorabendmesse, Josefkirche

MO, 25.12.2017 11.15 Uhr:
Festhochamt am 1. Weihnachtsfeiertag, Josefkirche

DI, 16.01.2018, 19.30 Uhr: Jahreshauptversammlung

Karneval mit der "Männer-WG"

 

Hoch her ging es wieder einmal bei unserm Karnevalsfest, hier im Norden der Stadt. In diesem Jahr haben die Bässe und Tenöre die Feier ausgerichtet. Die Sänger präsentierten sich als "Männer-WG". Deren Koch, alias Frank Dollmann, hatte die Moderation des Abends übernommen. Nach der Begrüßung in Liedform konnten wir Jecken uns am reichhaltigen Buffet bedienen. Die Vorstellung der einzelnen unterschiedlichen Bewohner der "Männer-WG", vom Hausmeister über den Innenarchitekten und den Musiker zum Kloputzer, brachte das Publikum zum Lachen und Klatschen. Der Einsatz eines "Mitbewohners" ging sogar so weit, dass er seine Geburtstagsgäste zuhause warten ließ, um sich noch am Karnevalsprogramm zu beteiligen. Unsere Karnevalsfeier ist ein fester Termin im Jahresprogramm und spornt alle Sängerinnen und Sänger immer wieder zur Erarbeitung kreativer Beiträge an. Der Alt versuchte mit seiner Einlage die Gesellschaft davon zu überzeugen, dass wahre Schönheit von innen kommt: In Begleitung eines Schifferklaviers, gespielt von Doris Köpke, sangen die "Alten" ein Loblied auf ihren selbstgemachten, großartigen Eierlikör, der schließlich faltenfrei mache und an den keine Massage heranreiche. Eine Verkostung desselben folgte direkt im Anschluss. Wer noch nicht in rechter Narrenstimmung war, war es spätestens nach dem Auftritt von Eugen Kuhrmann in Person von "Madame Erogenia-Erotica". Verkleidet mit einem kurzen Glitzerkleid, Perücke und Knie langen Stiefeln ließ sie die Männerherzen höherschlagen mit ihrem Song " So ein Mann, so ein Mann". Bei einer ganz besonders eleganten Modenschau zeigten die Damen des Soprans ihre selbst gestalteten, kreativen "Sack"- Kleider, wie zum Beispiel den Post-, Geld oder Schlafsack. Maria Wagner und Eva Seidel machten in einem Sketch als "Otto und Emma" deutlich, wie aufregend ein Theaterbesuch sein kann, bei dem es komisch riecht. Schließlich sangen einige Damen des Alts noch selbst gereimte Anekdoten zum Thema "So was Dummes" und motivierten alle zum Mitsingen. Die Pausen zwischen den Aufführungen wurden gekonnt und mit Stimmung bringender Musik von Disc Jockey Nico Steinmann aus Warendorf gefüllt. Zusammen mit der "Männer-WG" wurde noch lange getanzt und weitergeschunkelt.

Jahreshauptversammlung für das Jahr 2016

Chor-Cäcilienfest

Seniorennachmittag zum Klönen

Im Oktober haben wir wieder einen schönen Nachmittag für die Senioren unseres Chores gehabt. Viele Ehemalige waren auch dieses Jahr der Einladung gefolgt und kamen zum Klönen bei Kaffee und Kuchen ins Pfarrheim. Tradition sind dabei auch kurze musikalische Beiträge bzw. ein kleines Programm. In diesem Jahr trugen Alena Bone, Anna Schulze Heuling und Oliver Seidel einige Stücke auf dem Klavier vor, sowie Carolin Schulze Westhoff auf dem Klavier und der Klarinette. Walter Tebel zeigte Dias von Bau der Josefkirche und der darum wachsenden Gemeinde. Manche konnten sich sogar an Details erinnern. Mechthild Harnischmacher las eine interessante Geschichte vor und mit Liedern zum Mitsingen stimmte Christiane Timphaus die Gäste auf den Herbst ein. Am Ende gab es noch frischen Flammkuchen. Nach fast drei Stunden ging es froh gestimmt nach Hause.

Besuch im Josephshospital

"Wir kommen immer wieder gerne" machte Kantorin Christiane Timphaus klar, als der Chor von Heiner Brechtken, stellvertretender Pflegedirektor des Josephs-Hospital Warendorf, empfangen wurde. Der Kirchenchor St. Josef war zu Gast im Foyer des Krankenhauses und sang vor Patienten und Besuchern. "Als Kirchenchor singen wir meistens geistliche Lieder, mit denen wir heute beginnen wollen, aber wir können auch anders", stellte Eva Seidel den Chor vor. Daraufhin trugen die Sängerinnen und Sänger ungefähr eine Stunde lang geistliches und weltliches Liedgut in mehreren Sprachen, wie Deutsch, Latein, Englisch und Französisch aus dem vielfältigen Repertoire vor. Frau Timphaus begleitete den Chor auf dem Flügel und Christina Hartmann auf dem Rhythmusinstrument "Cajon" (Kachon, spanisch für (Holz)-Kiste). Mit Applaus bedankten sich die Zuhörer.

Familienausflug Kirchenchor St. Josef

Das Wetter hat mitgespielt. Die Stimmung war prima. Der Ausflug war gelungen. Das befanden am Ende die 33 Teilnehmer des Familienausflugs des Kirchenchores St. Josef. Los ging es mit dem Fahrrad vom Pfarrheim St. Josef, wo noch mit Bangen das Regenradar befragt wurde. Als würden Engel reisen, kam die Sonne heraus und die 45 minütige Radtour brachte einige ins Schwitzen. Unterwegs gab es eine kleine Pause am Aussichtsturm des Kottrupsees, bei der die "kurze" Erfrischung erst gesucht und gefunden werden musste. Weiter ging es über Müssingen nach Einen zum Überraschungsziel, dem Landhaus Schulze Osthoff. Dort wartete leckerer Kaffee und Kuchen auf die Ausflügler. Vom Hausherrn Alfons Schulze Osthoff persönlich gab es spontan sehr interessante Erläuterungen zur Geschichte und Entwicklung des Landhauses und Hotels. Im parkähnlichen Garten wurde danach in mehreren Gruppen Wickingerschach (Kubb) gespielt, was einige Chormitglieder zu Höchstleistungen anspornte. Auch die jüngste Teilnehmerin, Carolin Schulze Westhoff hatte dabei ihren Spaß. Mit einer kleinen Tombola für alle Teilnehmer nahm der Ausflug ein schönes Ende und es ging gut gelaunt wieder nach Hause. Der Regen bei der Rückkehr am Pfarrheim machte nun nichts mehr.

Das rundum gelungene Festkonzert aus Sicht der Lokalpresse

...meint die Glocke
...meinen die Westfälischen Nachrichten

Festkonzert – Uraufführung - 60 Jahre Josefkirche

Mit großem Ehrgeiz, Elan, Inbrunst - und einer Menge Spaß probt der Kirchenchor St. Josef für das Festkonzert zum 60. Weihejubiläum der Josefkirche

Der Kirchenchor St. Josef, Warendorf unter der Leitung von Organistin Christiane Timphaus gibt ein Festkonzert anlässlich des 60. Weihetages der Josefkirche. Am Freitag, 17. Juni 2016 um 19.30 Uhr in der Josefkirche steht das festliche Programm unter dem Motto „Jubilate Deo“ mit Musik aus verschiedenen Stil- und Musikepochen für Chor (Kirchenchor St. Josef), Orgel (Alexander Töpper), Solosopran (Claudia Lawong) und kleines Orchester (Freunde der Musik St. Josef). Der Eintritt ist frei. Zur Feier des Tages wird die Kirche in festliches Licht gesetzt, und 60 Jahre Josefkirche und Gemeindeleben werden durch Fotos in Erinnerung gebracht. Das musikalische Programm dauert ungefähr eine Stunde und ist abwechslungsreich gestaltet. Hierfür gewann Frau Timphaus viele Akteure, die sich der Josefkirche verbunden fühlen. Alexander Töpper spielt verschiedene Werke von J. Brahms, J.S. Bach und M. Reger auf der Orgel. Er ist in der Josefgemeinde aufgewachsen und Organist und Chorleiter in St. Lamberti, Münster. Dipl.-Sängerin Claudia Lawong singt den Solosopran. Auch sie machte ihre ersten kirchenmusikalischen Erfahrungen in St. Josef und leitet die Marienkantorei in St. Marien, Warendorf. Der Josefchor singt u. a. das „Magnificat“ (RV 610) von Antonio Vivaldi, den hymnische Lobgesang „Meine Seele preist die Größe des Herrn“ aus dem Lukasevangelium. Darin preist Maria nach Verheißung der Geburt Ihres Sohnes und aufgrund Ihres Glaubens Gott als den, der sich den „Geringeren“ zuwendet und „die Mächtigen“ vom Thron stürzt. Das Magnificat wurde zu einem der meistvertonten Texte der klassischen Musik. Weitere Chorstücke sind das „Exsultate Deo“ von J. Crüger und „Ein Lobgesang“ von M. Schneider, nach dem „Sonnengesang“ des Franz von Assisi. Die Zuhörer kommen zudem in den Genuss einer Uraufführung von Gregor Westkemper! Sein Musikstudium (A-Examen) absolvierte er am St. Gregoriushaus in Aachen. Neben Tätigkeiten als Organist und Chorleiter, unter anderem in Aachen, Wangen/Allgäu und Telgte, arbeitete er auch als Komponist für geistliche und weltliche Werke für Orgel oder Chor, auch mit Bläsern und Orchester. Seit 2011 lebt er im Ruhestand in Telgte. Eigens zu diesem Anlass komponierte Westkemper eine Kantate zum Psalm 24 für gemischten Chor, Solo-Sopran und kleines Orchester. Dem Psalm liegt ein alttestamentlicher Psalmtext zugrunde: „Der Einzug des Herrn in sein Heiligtum“. Für seine vierteilige Vertonung hat Herr Westkemper die moderne und zeitgemäße Übersetzung des Dominikanerpaters Diethard Zils ausgewählt. Im Präludium wird Gottes Wirkungskreis beschrieben, vom Weltall, Sonnensystem, der Erde bis zum kleinsten Atom. Im zweiten Teil rät der Text zur Friedfertigkeit, welches auch für eine Gemeinde ein Thema ist. Nach der Sopranarie endet das Stück mit einer Fuge, in der die adventliche Botschaft „Vergrößert die Türen, damit der König einziehen kann“ herausgestellt wird. Viele Monate hat der Chor das Programm für diesen Tag einstudiert. Es wurde ein Probentag in Lienen abgehalten, und der Komponist selbst war bei mehreren Proben anwesend. Auch an diesem Tag wird er bei seiner Uraufführung dabei sein. Das Konzert schließt mit der Toccata und Fuge D-Dur (op.89) für Orgel von Max Reger. Mit einem kleinen Umtrunk vor der Kirche soll der Konzertabend gemütlich ausklingen. Herzliche Einladung.

Im Dialog mit dem Komponisten <small>Josefkirche feiert Weihejubiläum/Uraufführung/Chorprobe mit Gregor Westkemper</small>

„Melodien verfolgen mich gelegentlich, wenn Sie berührend und eingängig sind“ antwortete er auf die Frage, ob Komponisten schon mal einen Ohrwurm von Ihren Werken haben. Der Kirchenmusiker und Komponist Gregor Westkemper aus Telgte machte sein Versprechen wahr und besuchte eine Probe des Kirchenchores St. Josef. Seit Monaten proben die ca. 50 Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Christiane Timphaus an der Kantate zum Psalm 24 für gemischten Chor, Solo-Sopran und kleines Orchester. Gregor Westkemper hat sie eigens für den Chor anlässlich des 60. Weihejubiläums der Josefkirche komponiert, die am 17. Juni uraufgeführt wird.

Er war etwas aufgeregt, denn es sei schon etwas Besonderes, seine auf dem Papier erdachten Noten und Melodien endlich einmal reell zu hören. Die Sängerinnen und Sänger waren ebenso gespannt, ob er mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden war.

„Am schwierigsten sind die Übergänge, wo der Chor sozusagen aus dem Nichts einsetzen muss, wenn das Orchester viele Takte allein gespielt hat. Da muss die Spannung gehalten werden, sonst ist es plötzlich zu spät“, erläuterte Herr Westkemper die Schwierigkeit, das Werk zunächst ohne Orchester einzustudieren.

Selbst ihn irritierte es, nur das Klavier zu hören, da in der Partitur viel mehr steht und der Klang mit Streichern, Celli und Flöten ein anderer ist. „Lassen Sie sich also nicht verrückt machen, wenn Sie mit den Instrumentalisten proben, diese spielen nämlich gnadenlos ihr Tempo“, beruhigte er alle.

Gregor Westkemper hat sein Musikstudium (A-Examen) am St. Gregoriushaus in Aachen absolviert und war als Organist und Chorleiter unter anderem in Werl, Aachen, Wangen im Allgäu und Telgte tätig. Außerdem arbeitete er als Komponist für geistliche und weltliche Chorwerke, Kanons und Orgelmusiken, auch mit Bläsern und Orchester. Seit 2011 lebt er im Ruhestand in Telgte. Der Kirchenchor freut sich, dass Herr Westkemper bereit ist, dem Chor bei einigen Proben zu seinem Werk mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Dem Psalm 24 liegt ein alttestamentlicher Psalmtext zugrunde: Der „Einzug des Herrn in sein Heiligtum " (GL 633,4). Für seine vierteilige Vertonung hat Gregor Westkemper die moderne und zeitgemäße Übersetzung des Dominikanerpaters Diethard Zils ausgewählt. Aus einer guten Textvorlage würden sich Melodien und Klangvorstellungen ergeben, die mal peppig und flott oder auch ruhig und nachdenklich seien, meinte Westkemper.

„Am Anfang war der Text“, erklärte er. Ihn habe der Text sehr angesprochen, weil er in sich schon rhythmisch und klangvoll sei. Darin wird Gott nicht eingegrenzt auf eine Figur. Er ist Vater und Mutter zugleich. Im Präludium wird Gottes Wirkungskreis beschrieben, vom Weltall, Sonnensystem, der Erde bis zum kleinsten Atom. „Die Atome singen Sie mal ganz leise, weil die ja so klein sind“, riet er den Sängern. Im zweiten Teil geht die Frage durch die einzelnen Stimmen: „Wer darf an seine Haustür klopfen?“ Der Solosopran rät eindringlich zur Friedfertigkeit. Der Chor zieht schließlich in harmonischem und rhythmischem Gleichklang das Fazit: „Nur wer für den Frieden eintritt, zu dem bekennt sich Gott.“ Dieses Thema passe auch gut in eine Gemeinde, meinte Herr Westkemper, denn es sei wichtig, nicht über andere zu urteilen und miteinander zu sprechen.

Nach der Sopranarie endet das Stück mit einer Fuge, in der sich der Gläubige einem Credo ähnlich zu Gott als „König alles Lebendigen“ bekennt. Hier wird die adventliche Botschaft, die Türen für die Ankunft Christi zu öffnen, noch gesteigert mit dem temporeichen, swingenden Appell „Vergrößert die Türen, damit der große König einziehen kann“.

Mit vielen Interpretationshilfen und Tipps zur Ausgestaltung des Werkes wurden die Chormitglieder wieder in die gewohnte Probenarbeit entlassen. Gregor Westkemper wird natürlich bei der Uraufführung am 17. Juni um 19.30 Uhr in der Josefkirche in Warendorf dabei sein.

Probentag in Lienen

 

Ob Komponisten wohl auch mal einen Ohrwurm von ihren Werken haben?
Nach 5 Stunden konzentrierter und anstrengender Probenarbeit war das bei einigen Mitgliedern des Kirchenchors St. Josef der Fall. Zusätzlich zu den wöchentlichen Chorproben haben 37 Sänger und Sängerinnen einen ganzen Tag zum Üben genutzt, den sie durch Vermittlung von Pastor Karl Jasbinschek im Pfarrheim von Maria Frieden in Lienen verbrachten. Nachdem sich alle im wahrsten Sinne des Wortes warm gesungen hatten, wurde in verschiedenen Räumen nach Stimmen getrennt geprobt. Elke Blienert arbeitete mit den Damen und Christiane Timphaus mit den Herren an den kniffeligen Stellen des „Magnificats“ (RV610) von Antonio Vivaldi und an der Kantate zum Psalm 24 von Gregor Westkemper. Letztere wurde eigens für den Chor zum 60. Weihetages der Josefkirche komponiert und wird an diesem uraufgeführt. Kurze Pausen lockerten den Vormittag auf. Die Mittagspause mit wärmender Suppe und einem Schnitzelbuffet hatten sich alle redlich verdient. Spannend wurde es danach, als die einzelnen Stimmen zusammengeführt wurden und die Stücke einen kompletteren und vollen Klang ergaben. „Hier muss man spüren, welche Kraft in den Worten liegt, die ihr gerade singt“ unterstrich Chorleiterin Christiane Timphaus ihre Gesten beim Dirigat. Zum Abschluss des intensiven Probentages sang der Chor verschiedene Lieder aus dem Repertoire in der Vorabendmesse in St. Margareta Lengerich, der Pfarrer Jasbinschek seit 2010 vorsteht. „Die Mühe hat sich gelohnt“ fanden viele Teilnehmer am Ende des Tages. Komponist Gregor Westkemper kann die Frage nach dem Ohrwurm bald selbst beantworten, wenn er sich persönlich in einer Probe von den Fortschritten überzeugt und dem Chor mit Rat und Tat beisteht. Die große Bewährungsprobe nach dem intensiven Einstudieren folgt am 17. Juni um 19.30 Uhr, wenn der Kirchenchor St. Josef diese Werke in der Josefkirche aufführt.

„SOPRANOS“ holen das Lasso raus - Wild-West beim Kirchenchor St. Josef

Die „Sopranos“ beim Tanz „Komm hol das Lasso raus“

Wie im wilden Westen ging es vor Kurzem beim Kirchenchor St. Josef zu. Die „Sopranos“ hatten alle Mitglieder zu einer Karnevalsfeier eingeladen, zu der sich 52 als Cowboy oder Indianer verkleidete Sänger und Sängerinnen mit ihren „Komplizen“ auf den Weg in den „Saloon“ von „Old Saint Joseph“ machten. Das Moderatorenteam Maria Wagner und Eva Seidel begrüßten alle in Wild-West-Manier und riefen zunächst den Sopran als Organisator auf die Bühne. Mit „Komm hol das Lasso raus“ feuerten sie auf tänzerische Weise die Stimmung der Partygesellschaft an. Nach einer Stärkung am Buffet ging es weiter. Großen Applaus erhielt der Alt für seinen rhythmischen und einwandfrei dargebotenen Indianertanz in Verbindung mit eigenen Liedtexten. Die Herren vom Tenor und Bass ritten gemeinsam auf der Bühne in ihren „Saloon“, nahmen manche chorinterne Begebenheit aufs Korn und zeigten mit eindrucksvoller Stimme, dass auch ein Kirchenlied karnevalstauglich ist. Immer wieder gab es zwischendurch Tanzrunden oder Polonaisen, zu denen Disc-Jockey Nico Steinmann aus Warendorf einlud. Sehr gekonnt und mit erstklassig ausgewählter Musik sorgte auch er für Stimmung. Mit einer Wild-Westgeschichte in Form des Unterhaltungsspiels „Der Kutscher“ machte sich erneut der Sopran im wahrsten Sinne des Wortes auf die Beine. Beim Musik-Quiz erwies sich Mathias Carsten als bester Kenner von Westernfilmen. Kurz aber prägnant stellten Edith Kettler und Elisabeth Brune in ihrem Sketsch klar, dass auch Chefs vergesslich sein können. Christiane Timphaus telefonierte als Waltraud mit ihrer fiktiven Freundin Paula und erzählte Neuigkeiten aus St. Josef. Damit führte sie mit vertauschter Rolle eine liebgewonnene Karnevalstradition fort, die das langjährige Chormitglied Walter Tebel als „Paula“ vor langer Zeit ins Leben gerufen hatte. Er hatte diesmal als Zuschauer sichtlich Freude an dem Telefonat. Ihren hohen Anspruch machten schließlich alle Soprane klar mit dem Tanz zum Lied „Ich will ‘nen Cowboy als Mann“.

Presseartikel zur Jahreshauptversammlung 2016

Seniorennachmittag

Sie kommen immer wieder gerne: Gut zwanzig ehemalige Sängerinnen und Sänger waren der Einladung des Kirchenchores St. Josef zum Seniorennachmittag gefolgt und hatten sich trotz des schlechten Wetters auf den Weg ins hübsch adventlich geschmückte Pfarrheim gemacht. Mechthild Harnischmacher und Doris Köpke hießen alle willkommen und freuten sich über die rege Beteiligung. Bei leckeren, von fleißigen Helfern gebackenen Kuchen und Plätzchen wurde sich angeregt unterhalten. Sehr nette Tradition ist das kleine Rahmenprogramm, welches auch dieses Jahr wieder sehr schön durch einige talentierte Nachwuchsmusiker der Gemeinde vorgetragen wurde. Alexni Alexander spielte souverän Beethovens Klavierstück „Für Elise“ und ihr Bruder Bastian zeigte sich mit seiner E-Gitarre von seiner besten Seite. Die Jüngste, Carolin Schulze Westhoff, machte erfolgreich mit zahlreichen Stücken gute Stimmung auf ihrer Klarinette. Sie ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als alle vor Freude über die Darbietungen spontan den passenden Gesang anstimmten und Christiane Timphaus sie am Klavier begleitete. Anschließend konnte jeder bei einem interessanten Filmvortrag von Walter Tebel in Erinnerungen schwelgen, der die Gäste auf einen Jahre zurückliegenden Chorausflug nach Limburg mitnahm. Es war wieder ein gelungener und gemütlicher Nachmittag.

Jubiläumskonzert 2016

Begeisterung bei den Proben für das Konzert zum 60. Jubiläum der Josefkirche

Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus: Am Freitag, 17. Juni 2016 um 19:00 Uhr, gibt der Kirchenchor St. Josef ein Festkonzert anlässlich des 60jährigen Bestehens der Josefkirche. Gleichzeitig feiert der Chor auch in sein eigenes 60stes Jubiläumsjahr hinein, da er nur ein Jahr nach der Gründung der Kirchengemeine St. Josef mit seiner bis heute sehr erfolgreichen Chorarbeit begann.

Eigens für diesen Anlass komponierte Gregor Westkemper (*1946) aus Telgte eine Kantate zum Psalm 24 für gemischten Chor, Solo-Sopran und kleines Orchester, welche an diesem Tag uraufgeführt wird! Diesem Psalm liegt ein alttestamentlicher Psalmtext zugrunde: Der „Einzug des Herrn in sein Heiligtum " (GL 633,4). Der Komponist verwendet in seiner Vertonung die moderne Übersetzung von Diethard Zils. Gregor Westkemper hat sein Musikstudium (A-Examen) am St. Gregoriushaus in Aachen absolviert und war als Organist und Chorleiter u. a. in Werl, Aachen, Wangen im Allgäu und Telgte tätig. Außerdem arbeitete er als Komponist für geistlich/weltliche Chorwerke, Kanons, Orgelmusiken, auch mit Bläsern und Orchester. Seit 2011 lebt er im Ruhestand in Telgte. Der Kirchenchor freut sich, dass Herr Westkemper bereit ist, den Chor bei einigen Proben zu seinem Werk mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Eine weitere musikalische Herausforderung für den Chor ist das „Magnificat“ (RV 610) von Antonio Vivaldi (1678-1741). A. Vivaldi - hauptsächlich Violinkünstler, Instrumental- und Opernkomponist der Bach-Zeit - hinterlässt auch ein bedeutendes Repertoire geistlicher Musik. Sein Priesteramt und seine Stellung als langjähriger musikalischer Leiter an einem großen Waisenhaus in Venedig, bringen ihm Verpflichtung und Anregung für ein vielseitiges kirchenmusikalisches Schaffen. Aus dieser Zeit stammt diese Magnificat-Vertonung für Streichorchester, SATB - Solo und Chor.

Ferner erklingen bei dem Konzert auch Chorstücke von M.G. Schneider (Sonnengesang) und J. Crüger (Exultate Deo)

 

MitsängerInnen herzlich willkommen!

Jeder, der gerne singt, anspruchsvolle Chormusik erarbeiten möchte und sich mit der Josefkirche verbunden fühlt, kann gerne seine Stimme einbringen und für diesen Zeitraum bis zum Jubiläum im Chor mitsingen. Vielleicht macht es den Gastsängern so viel Spaß, dass sie dabei bleiben möchten. Die Proben für das Jubiläumskonzert sind immer dienstags von 19:30 Uhr bis 20:30 Uhr im Pfarrheim St. Josef.

Im Frühjahr wird es noch einen gemeinsamen Probentag geben, an dem die Geselligkeit ihren Platz findet und intensives Proben ohne Zeitdruck möglich ist. Sangesfreudige neue und/oder vorübergehende Mitglieder sind herzlich willkommen, sich dem Kirchenchor St. Josef anzuschließen und ein schönes Konzert mitzugestalten. Kommen Sie gerne einfach dazu, sprechen Sie ein Chormitglied an oder kontaktieren Sie uns über die o. a. Kontaktmöglichkeiten.

Kirchenchor St. Josef besucht Weltkulturerbe im Harz

Gute Tradition im Chor sind auch die regelmäßigen Tages- oder Mehrtagestouren im 2-jährigen Rhythmus. In diesem Jahr verbrachten die Mitglieder des Kirchenchores Anfang September drei informative und schöne Tage im Harz. Ziel der Busreise war Wernigerode. Nach einem Abstecher in Hahnenklee mit der Besichtigung der Stabkirche ging es weiter nach Wernigerode. Im Rahmen der Stadtführung erhielt die Gruppe Informationen zu den Fachwerkbauten aus den verschiedenen Zeitepochen. Hinauf zum Schloss ging es am Nachmittag mit der „Bimmelbahn“. Bei strahlendem Sonnenschein bot sich von dort ein schöner Blick auf die Stadt und den Harz bis hin zum Brocken.

Am nächsten Morgen führte der Bus die Reisegruppe nach Quedlinburg. Die dortige Stadtführerin erläuterte die vielen Sehenswürdigkeiten der zum Weltkulturerbe gehörenden Altstadt. Ebenfalls beeindruckend waren der Rundgang durch die Stiftskirche sowie ein Besuch der Schatzkammer. Dort konnte der Quedlinburger Domschatz bewundert werden. Anschließend blieb Zeit für einen Bummel durch die alten Gassen oder für eine Pause in den Cafés und Gaststätten der Altstadt.

Aber auch eine Fahrt in das nahegelegene Bodetal bei Thale mit den Felsformationen  durfte nicht fehlen. Hinauf zum über 400 Höhenmeter gelegenen Hexentanzplatz ging es mit der Bodetal-Seilbahn. Die dort auf die Gruppe wartende Hexe, lieferte in launiger Art und Weise die entsprechenden Informationen samt Hexenschnaps.

An beiden Abenden nahmen die Chormitglieder gerne die Einladung der Tanzbar des Hotels an. In der gemütlichen Atmosphäre wagten sie sich zum Abschluss des Tages auf die Tanzfläche und verbrachten den Abend beim geselligen Zusammensein. 

Am Sonntagmorgen ging es wieder Richtung Heimat. Auf dem Weg dorthin, erwarteten die Gruppe noch zwei Programmpunkte. Am Vormittag stand ein kurzer Besuch in Hildesheim an. Die frühromanische Kirche St. Michaelis und der nach fünfjähriger Bauzeit jetzt wieder zugängliche Dom begeisterte die Gruppe.

Der Besuch des als Sommerresidenz und Jagdschloss erbauten Schloss Marienburg bei Hannover führte die Gruppe in die Geschichte der Könige von Hannover im 19. Jahrhundert. Die im Schloss Café gedeckte Kaffeetafel bildete nach der Führung den Abschluss einer gelungen Fahrt, die allen Reiseteilnehmern in guter Erinnerung bleibt.