Der Kinderbibeltisch in der Marienkirche

Kleine Kinder kleine Sorgen....

Wer kennt diesen Spruch nicht? Bei Maria wurde dieser spätestens mit Jesus zwölften Lebensjahr aktuell. Die Bibel erzählt, wie Jesus eigene Wege geht und seinen Eltern nicht nach Hause folgt. Ist es pubertäre Selbstüberschätzung, die ihn mit den Vorstehern der jüdischen Gemeinde in Jerusalem diskutieren lässt? Oder ist es genau richtig, dass Jesus seinen Eltern zeigt, was an Wissen und Kraft in ihm steckt und ihn an andere Orte ruft?

Maria wundert sich. Neben aller Sorge und ihrem Ärger, bewahrt sie, was sie da an Jesus kennenlernt in ihrem Herzen. Sie spürt, dass etwas besonderes in ihrem Sohn steckt und sie weiß, woher er kommt.

Es gibt was zu entdecken!

In der Marienkirche gibt es seit einiger Zeit einen extra Kinderbibeltisch. Im vorderen Bereich der Kirche ist mit biblischen Erzählfiguren eine Geschichte aus der Bibel aufgebaut. Außerdem gibt es eine Vorlage zum Ausmalen oder Basteln zum Mitnehmen.

Ein Urlaubs-Segen

Komm, leg die Sorgen beiseite
und lass die Sonne scheinen –
in Deinem Gesicht!
Denk nicht: Ein schöner Urlaub heißt
weit verreisen und viel Geld ausgeben.
Es gibt genug Leute, die nach dem Urlaub
enttäuscht, ausgenommen und übermüdet
wieder in ihren Alltag zurückkehren.
Sie haben sich die ganze Zeit abgehetzt…

Sie sind ganz weit weg gewesen,
und sie haben viel zu viel und nichts wirklich gesehen,
und nirgends sind sie zur Ruhe gekommen.

Ein guter Urlaub heißt: frei von der Uhr,
frei von allem Druck und jeder Hetze,
ohne Chef (ausgenommen den himmlischen),
unbeschwert schöne Dinge des Lebens genießen.
Ein guter Urlaub heißt: heiter und zufrieden sein
und auch die Menschen nicht vergessen,
die niemals Urlaub haben.

Vielleicht liegt Dein schönster Urlaub
ganz dicht an deiner Tür,
wo jemand auf ein bißchen Freude wartet
und auf eine Hand voll Glück.

(Phil Bosmans)

Bilder zum Ausmalen

Jesus hat gesagt: „Lasset die Kinder zu mir kommen, ich will sie segnen“.
Er hat seine Hand auf den Kopf der Kinder gelegt. Die Hand ist wie ein kleiner Schirm.

Ja, ein Schirm schützt uns. Wenn es regnet, schützt er uns vor dem Regen.
Wenn die Sonne scheint, schützt er uns vor zu starken Sonnenstrahlen.

Gott will uns alle genauso schützen – egal ob wir zuhause sind oder in den Urlaub fahren.
So einen Segen können wir uns aber auch  gegenseitig zusprechen.

Versucht es doch mal selbst! Haltet euren Eltern, Geschwistern, Oma oder Opa eure Hände wie einen Schirm über den Kopf und segnet sie, indem ihr sagt:
„Gott segne und behüte dich.“ Und dann lasst ihr euch genauso segnen.

Den Schirm könnt ihr ausmalen und ausschneiden. Wenn ihr mögt, schreibt doch die Namen von den Menschen darauf, die ihr von Gott gesegnet wissen wollt.