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Herzlich Willkommen in St. Laurentius!

Kreisdechant Peter Lenfers

Erfahren Sie alles Wissenswerte über die katholische Kirchengemeinde in Warendorf!

Informieren Sie sich über das Leben rund um die Kirchen St. Josef, St. Laurentius und St. Marien, sowie über die Gruppen und Verbände, die unsere Gemeinde bereichern.

"Baustelle der Zukunft"

Foto: Klaus Schlepphorst

Hier wird gebaut: Eine Kirche. Baustelle der Zukunft.
Schauplatz kommender Ereignisse.
Unbefugte haben Zutritt.
Niemand ist an der Leine zu führen.
Spielende Kinder sind erwünscht.
Es darf gelacht werden.
Bürger, entfaltet eure Anlagen.
Das Betreten des Rasens ist angeboten.
Hier wird gebaut:
Eine Kirche.
Baustelle der Zukunft.
Schauplatz kommender Ereignisse.
(Lothar Zenetti)

Predigt zur Eröffnung des Jubiläums „Marienkirche 100plus“

„Zieh weg aus deinem Land… in das Land, das ich dir zeigen werde.“
Vor jetzt fast genau drei Jahren hat mich dieses Wort heftig erwischt.
Gerade waren wir vom Bischof gebeten worden, noch einmal eine neue Stelle anzutreten. Nach 11 ½ Jahren ein deutlicher Schnitt. Und natürlich die Frage: Bleiben oder Aufbrechen? Ich ahnte schnell: Recklinghausen ist vorbei.
Und wußte noch überhaupt nicht, wohin die Reise gehen könnte.

Dann stand eine schon länger geplante Romfahrt mit unserem Weihekurs an.
In Rom konnte ich an keinem Gottesdienst teilnehmen, ohne daß mir die Tränen kamen. Eines Abends dann ein Besuch in der Gemeinschaft S. Egidio und die Teilnahme am Abendgebet. Zur Lesung trat jemand ans Mikrophon und las Genesis 12: „Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land… in das Land, das ich dir zeigen werde.“ Das traf mich bis ins Mark!
Bleiben oder Aufbruch wagen?

Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch unser Leben.
Aufbrüche geschehen freiwillig oder unfreiwillig, zielstrebig oder umherirrend, zaghaft oder mutig – und sind in jedem Fall ein Wagnis.

Und zugleich sehnen wir uns danach, zu bleiben, ankommen zu dürfen, irgendwo sein zu dürfen, einen Ort zu haben, wo wir Rast und Zuhause finden.
Bleiben oder Aufbruch wagen?

Vielleicht geht es hier viel weniger um eine Alternative, als viel mehr darum, eine Spannung auszuhalten – und zu gestalten. Und nicht von ungefähr ist das ein biblisches Thema, fast von Anfang an.

Das erste Wort, das Gott – nach der Urgeschichte und der Sintflut – zu einem Menschen spricht, heißt: Zieh weg!

„Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.“

Die Geschichte des Gottesvolkes Israel beginnt nicht in Israel! Sie beginnt mit dem Aufruf, den vertrauten Lebenskontext zu verlassen. Doch über diesem Aufruf liegt die Verheißung von Nachkommen und Land. Dabei ist das Land nicht einmal benannt. Abram bricht auf in Ungewißheit. Aber gerade indem er dem Ruf Gottes folgt, wird er zum Segen für andere. Deshalb nennt die Tradition ihn den „Urvater der Glaubenden“.

Abram durchwandert das verheißene Land und nimmt es symbolisch in Besitz. Er baut Altäre, ruft den Namen Gottes an – und zieht weiter.

Wenn Sie in Ihr eigenes Leben schauen: welche Aufbrüche hat es da gegeben? Vielleicht eine eben nicht unbeschwerte Kindheit, weil der Krieg Sie gezwungen hat, so schnell erwachsen werden zu müssen? Vielleicht Gefangenschaft oder Flucht? Womöglich mußten Sie mehrfach aufbrechen, um sich eine Existenz aufzubauen, haben den Beruf gewechselt oder wechseln müssen, mußten umziehen, immer mal wieder. Vielleicht gab es große Herausforderungen in der Familie oder was die Gesundheit angeht. An welche Abschiede erinnern Sie sich, an welche Neubeginne – im räumlichen wie im übertragenen Sinn?

Bleiben oder Aufbruch wagen?
Unser Leben ist beides. Zwischen beiden Polen leben wir. Und so schwierig es manchmal ist: es geht nicht darum, diese Spannung zur einen oder andern Seite hin aufzulösen, sondern sie zu halten und immer neu in Angriff zu nehmen.

Das gilt für unser persönliches Leben, das gilt für unsere Gesellschaft, das gilt auch für die Kirche. Wenn ich die letzten 30 Jahre überblicke, hat es da große Umbrüche gegeben. Milieus schmelzen ab, gewohnte Strukturen stehen in Frage. Ob es noch einen Wertekonsens gibt, ist fraglich. Die Zeit ist schnellebig, und wir müssen viel Fremdheit aushalten vor all dem Neuen.
Es sagt sich leicht: „Alles ist im Fluß“, oder: „Das einzig Stetige ist der Wandel“. Von Aufbruch, Veränderung und Wandel zu sprechen, ist das eine, Wandel zu vollziehen das andere.

Als ich mit dem Theologiestudium anfing, atmete die Zeit noch den Schwung des Konzils und der nachfolgenden Würzburger Synode. „Bei Kirche, da geht was!“, war unsere Einstellung. Wie selbstverständlich waren meine Freunde und ich davon ausgegangen, mal irgendwo Pastor zu werden und eine überschaubare Gemeinde zu leiten.

Daß ich mich heute in einer Großpfarrei wiederfinde, hätte ich mir nicht träumen lassen. Und bei all den noch größeren Gebilden, die zur Zeit entstehen, können wir fast froh sein, daß „nur“ aus der Kernstadt Warendorf eine neue Kirchengemeinde geworden ist.

Dabei bin ich nie ein Freund von Fusionen gewesen und bin es auch heute nicht! (Allerdings habe ich immer schon viel von Kooperationen gehalten.)
Was jedoch die Umstrukturierungen angeht, macht die Kirche im Grunde nur die Gemeinden nach Anzahl ihrer Priester passend und baut ein „Konzept“ um ihre Tabus herum.

Nötig wäre stattdessen eine Neubesinnung auf das Amt in der Kirche und darauf, wer es künftig in welcher Form ausüben könnte. Aber das ist zur Zeit nicht zu erwarten. Und deshalb gilt es, sich zu positionieren. Wer sich nur gegen die Entwicklung stellt, begibt sich auch um seinen Handlungsspielraum.
Wer dagegen das Beste daraus zu machen versucht, hat auch die Möglichkeit, mitzugestalten. Ich glaube, unsere Gremien haben gut daran getan, sich für letzteres zu entscheiden.

Und zu dieser Entscheidung gehört auch, Verantwortung dafür zu übernehmen, welche Räume wir künftig auf welche Weise nutzen können und wollen.
Die prägendsten und bedeutsamsten Räume in unserer Gemeinde sind unsere Kirchen. Im Zuge der Entwicklung eines Pastoralkonzeptes bewegt uns auch der Gedanke, unseren Kirchen womöglich eine differenzierte Prägung zu geben, d.h. nicht mehr überall alles zu tun, sondern Schwerpunkte zu setzen. Aber das liegt nicht einfach am Weg, das ist nicht von vornherein klar, sondern will durchdacht und herausgefunden werden.

Aufbruch wagen – Wandel vollziehen.
Im letzten Jahr hat sich aus Pfarrgemeinderat und Verwaltungsausschuß ein Arbeitskreis gebildet, der sich – mit Blick auf das 100-jährige Weihejubiläum – Gedanken um die Marienkirche gemacht hat.
Die Marienkirche hat im Laufe der 100 Jahre zahlreiche Veränderungen erfahren. Kaum ein Vierteljahrhundert blieb die Kirche, wie sie war.
Immer wieder wurde der liturgische Raum umgestaltet, wurden Korrekturen vorgenommen und wieder zurückgenommen. Immer wieder wurde die Kirche neuen Bedürfnissen und Erfordernissen angepaßt.

Daß die Marienkirche inzwischen einen Sanierungsstau hat, ist unübersehbar. Daß dagegen immer wieder Stimmen laut werden, die munkeln, die Kirche würde bald geschlossen, ist weder konstruktiv, noch die Haltung unseres Arbeitskreises. Im Gegenteil! Wir wollen der Marienkirche eine Zukunft geben! Dazu haben wir ein Programm entwickelt, das nicht nur das Jubiläum angemessen würdigen, sondern auch Raum für neue Erfahrungen in und mit dieser Kirche ermöglichen soll.

Vor etwas mehr als 50 Jahren wurde die Marienkirche um zwei Joche nach hinten erweitert, um Platz für die vielen Gläubigen zu schaffen. Aus heutiger Sicht ist die Kirche an fast 50 Sonntagen im Jahr zu groß. Die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils hat natürlich auch hier gegriffen, indem der Altar weiter nach vorn geholt wurde und die Stellung des Priesters sich mitveränderte. Gleichwohl ist es bis heute nicht so, daß sich die Gemeinde sichtbar um den Altar versammelt. Zudem gibt es keine Differenzierung zwischen Sonntagsgemeinde und Werktagsgottesdienst. Auch am Werktag „spielen“ wir quasi Sonntag, indem sich 25 Gläubige auf 25 Bänke verteilen.
Allein das legt nahe, über Umgestaltungen nachzudenken, die dem Anliegen Rechnung tragen, daß sich die Gemeinde sammelt – und nicht zerstreut, daß wir die Eucharistie wirklich als sammelnde Mitte erfahren. Das aber setzt voraus, daß wir räumlich die Möglichkeit dazu eröffnen.

Deshalb schien es uns sinnvoll, in einem ersten Schritt versuchsweise die starren Kirchenbänke durch eine flexible Bestuhlung zu ersetzen. Natürlich ist das ein Provisorium, was ja schon an den verschiedenen Materialien, Formen und Farben sichtbar wird. Zugleich wollten wir keine allzugroßen Kosten produzieren und konnten die Stühle unentgeltlich ausleihen.

Daß das Provisorium seine Grenzen hat, ist uns bewußt. Es schafft aber die Möglichkeit, verschiedene Zuordnungen von Gemeinde und Altar vorzunehmen. So denken wir z.B. daran, in einigen Wochen eine mobile Altarinsel vor die erste Stufe zu stellen und Stühle herumzugruppieren. Damit möchten wir ausloten, was in dieser Kirche liturgisch sinnvoll und möglich ist und wo vielleicht auch die Grenzen liegen, die der Raum vorgibt. Denn das muß man sich immer wieder vor Augen halten: wir unternehmen den Versuch, die nachkonziliare Liturgie bestmöglich in einen vorkonziliaren Raum zu integrieren. Das ist und bleibt ein Spannungsgeflecht.

Daß es hier zur Zeit keine Kniebänke gibt, ist für die meisten ungewohnt. Vielleicht sind einige auch in ihrer Frömmigkeitspraxis irritiert. Das kann ich gut nachvollziehen! Zugleich möchte ich ermutigen, auch hier einmal neue Erfahrungen zuzulassen. Die ursprüngliche Gebetshaltung der frühen Christen während des Hochgebets der Eucharistiefeier war das Stehen. Ganz bewußt wurde hier „mit dem Körper gebetet“ und „Auferstehung“ gefeiert. Insofern sind wir mit dieser Haltung viel näher am Ursprung unseres Gottesdienstes.
Wir nehmen für die ganze feiernde Gemeinde wörtlich, was ansonsten ja nur vom Priester so praktiziert und in einem unserer Hochgebete eigentlich von allen Feiernden ausgesagt wird: „Wir danken dir, daß du uns berufen hast, vor dir zu stehen und dir zu dienen.“

Zugleich geht es in diesem Jubiläum nicht nur um die Liturgie. Immer wieder finden schon jetzt z.B. Konzerte hier statt. Wir möchten in diesem Jahr auch andere „Formate“ in die Kirche holen, um damit auszuloten, welche kulturellen Möglichkeiten dieser Raum eventuell eröffnet: von Ausstellung und Liederabend über Kabarett und Theater bis Podiumsdiskussion und Autorenlesung.
Damit wird aus St. Marien nicht gleich eine Kulturkirche. Aber wir wagen bewußt die Öffnung zu anderen Formen hin, nicht zuletzt, um auch neue Zielgruppen anzusprechen.

Bestenfalls gehen liturgischer Raum und kulturelle Ansätze eine Verbindung ein, die sich gegenseitig bereichert. Und dabei geht es nicht nur um praktisch-pragmatische Dinge oder gar Beliebigkeit. Wir unternehmen den Versuch, etwas mehr an Lebenswirklichkeit der Menschen von heute in die Kirche zu holen und dieser Buntheit des Lebens mehr Raum zu geben, als das bisher der Fall ist.

„Zieh weg aus deinem Land.“
Bleiben oder Aufbrechen? Aufbruch wagen und Wandel gestalten.
Wir wissen noch nicht, wohin die Reise geht. Es nicht noch nichts festgelegt und nichts entschieden. Das möchten wir auch mit Ihnen gemeinsam herausfinden.
Aber ein Anfang ist gesetzt! Und eines wissen wir: ein reines „weiter so“ wäre rückwärtsgewandt. In einer Zeit, in der – auch im Kreis Warendorf – Kirchen profaniert oder abgerissen werden, würde es uns die Bistumsleitung wohl kaum als zukunftsträchtiges Konzept abnehmen, wenn wir hier nur an ein paar bauliche Sanierungen und einen neuen Anstrich dächten.

Es braucht den Mut, etwas neues auszuprobieren – wie das bei jedem Aufbruch der Fall ist. Und es braucht Kundschafter, die losziehen, das Neue zu erforschen. Denn: „Wohin kämen wir, wenn niemand ginge zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?“

Vor diesem Hintergrund bedarf nicht die Veränderung der Begründung, sondern der Status quo. Wer glaubt, diese Kirche hätte ihre Endgestalt längst gefunden, wer glaubt, er könne sie konservieren, der macht ein Museum daraus, in dem wir ehrfürchtig bestaunen, wie man früher geglaubt hat – oder schaufelt ihr sogar das Grab.

Das will ich nicht! Das wollen wir im gesamten „Arbeitskreis Marienkirche“ nicht, das wollen unsere von Ihnen demokratisch gewählten Gremienvertreter auch nicht!

„Zieh weg aus deinem Land.“
Dieser Ruf Gottes erinnert daran, daß Leben heißt, sich in Bewegung zu setzen. Das ist nicht immer leicht. Das kann auch ganz schön weh tun. Davon weiß ich nach 12 Umzügen seit 1983 und manchem Neubeginn sehr wohl ein Lied zu singen. Aber zugleich steckt in jedem Aufbruch, in jedem Anfang auch ein Zauber, eine Kraft, die uns schützt und trägt.

Wenn wir auf die Mitte unseres Glaubens, auf Jesus, schauen, haben wir es mit einem Wandersmann par excellence zu tun. Mit einem Menschen, der unterwegs sein Zuhause hatte – und vor allem bei anderen Menschen, bei Begegnungen. Einer, der sein Leben nicht an Steinen festmachte, sondern an einer Botschaft.

Der aber deshalb immer wieder den Mut hatte zu Aufbruch und Neubeginn.
Der von sich nicht gesagt hat: „Ich bin die Gewohnheit“, sondern „Ich bin die Wahrheit.“

Jesus hat gelebt und vorgemacht, was Wandel bedeutet, ja, was Wandlung ist.
Wir feiern es in jeder Eucharistie. Hier geht es nicht einfach nur um die Wandlung von Brot und Wein in die Lebenshingabe Jesu, hier geht es auch um die Wandlung unseres Lebens schlechthin.

Selbst wenn wir aufbrechen, selbst wenn wir Veränderungen anstoßen und Wandel vollziehen: auch das wird seine Zeit haben – und keinen Ewigkeitswert. Alles hat seine Zeit – und es ist uns aufgegeben, jetzt das unsere zu tun. Andere werden es später – hoffentlich – anders machen.

„Zieh weg aus deinem Land.“
In der Bibel wird immer wieder von Aufbrüchen erzählt, zum Neubeginn ermuntert. „Denkt nicht mehr an das, was früher war“, heißt es in einer Gottesrede beim Propheten Jesaja – und das in einer für das Volk Israel sehr schwierigen Zeit, „auf das, was vergangen ist, soll ihr nicht achten. Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht?“

Und durch den Propheten Hosea spricht Gott zu den Menschen:
„Nehmt Neuland unter den Pflug! Es ist Zeit, den Herrn zu suchen; dann wird er kommen und euch mit Heil überschütten.“

„Zieh weg aus deinem Land.“ Aufzubrechen ist uns von der Bibel, der Ur-kunde unseres Glaubens her, in die Wiege gelegt.

Zugleich suchen wir nach Beständigkeit, nach Vertrautem. Sehr verständlich, denn das brauchen wir auch. Bei allem Aufbruch sind wir auch immer auf Herbergssuche.

Jesus spricht im Johannesevangelium von den vielen Wohnungen – und direkt danach empfiehlt er sich als Weg zum Leben.

Wohnung und Weg, Bleiben und Aufbruch. Es ist exakt unser Anliegen, diese beiden Pole unseres Lebens in den Blick zu nehmen und damit kreativ zu Werke zu gehen: Räume von Geborgenheit zu schaffen und zugleich Offenheit zu vermitteln, Orte der Rast zu ermöglichen, die zugleich zum Aufbruch, zum weitergehen, ermuntern. (In diesem Zusammenspiel ist das Mobiliar ein ergleichsweise zweitrangiges Thema.)

„Heute geschlossen“ steht an vielen Geschäften, auch an Kirchen. Zu ergänzen: „heute geschlossen wegen gestern“. Weil man sich nicht rechtzeitig Gedanken um die Zukunft gemacht hat.

„Morgen geöffnet“ soll an der Marienkirche stehen (und nicht nur an ihr)!
„Morgen geöffnet wegen heute!“ Weil wir heute Kraft und Mut und Ideen investieren in das Morgen.

„Wenn der Wind der Veränderung weht“, heißt ein Sprichwort, „dann bauen die einen Mauern, die andern bauen Windmühlen.“

Wir möchten nicht mauern, wir wollen Windmühlen setzen! Und in diesem Prozeß nehmen unsere Gremienvertreter eine äußerst verantwortliche Rolle ein,für die ich sehr dankbar bin.

„Marienkirche 100plus“ steht als Leitwort über unserem Jubiläum.
Ganz bewußt geht es uns nicht nur um Rückschau. Das auch! Dafür gibt es ja auch genug zu danken!

Es geht uns vorrangig um das „Plus“, um den Mehrwert, den diese Kirche in der Gesamtlandschaft unserer Gemeinde entfalten, um die Zukunft, die hier begonnen werden könnte. Es geht um die Zukunft nicht nur eines Gotteshauses, sondern vor allem eines Glaubens, der uns lieb und wichtig ist.
Diesen Glauben zu wecken, zu fördern, neu zu entdecken, dazu soll dieser Raum eine Brücke sein – oder vielmehr: neu werden. Dafür setzen wir uns ein, dafür setzen wir uns auseinander – und hoffentlich auch wieder zusammen! Dafür streiten wir, danach suchen wir.

„Zieh weg aus deinem Land.“ – Bleiben oder Aufbruch wagen. Aufbrechen und Wandel vollziehen.

Aufzubrechen aus vertrauter Umgebung, ist der Ruf Gottes an uns Menschen.
Wir möchten mit Ihnen den Aufbruch wagen – in der hoffenden Zuversicht, unserem Glauben und auch dieser Kirche Zukunft zu geben. Und das Land zu finden, das Gott uns verheißen hat.

(Kreisdechant Peter Lenfers)

Leitet Herunterladen der Datei einPredigt zur Eroeffng Jubilaeum der Marienkirche

In der Marienkirche...

...wurden am Samstag, dem 28.1.2012, die alten Eichenbänke durch eine provisorische Bestuhlung ersetzt - wie mehrfach durch Veröffentlichungen angekündigt. Äußerer Anlass ist das 100-jährige Jubiläum dieses Kirchbaus, das in diesem Jahr begangen und am Sonntag, 5.2.2012 mit einem Gottesdienst und einer Fotoausstellung eröffnet wurde. Die Fotoausstellung kann täglich von 08.30 bis 18.00 Uhr in der Marienkirche (Zugang über denSeiteneingang gegenüber dem Pfarrheim an der Marienkirche) besichtigt werden (außer während der Öffnet internen Link im aktuellen FensterGottesdienstzeiten).  

Tieferer Grund ist jedoch die Leitidee, dieses Ereignis nicht nur mit einem bunten Reigen von Veranstaltungen zu würdigen, sondern das Jahr auch dafür zu nutzen, den Raum der Marienkirche mit seinen vielfältigen Möglichkeiten neu erfahrbar zu machen. Daraus sollen Perspektiven für die Zukunft dieses Gotteshauses in der fusionierten Gemeinde St. Laurentius entwickelt werden.

100 Jahre St. Marienkirche

Am 15. August 2012 feiert die Marienkirche Geburtstag: 100 Jahre – herzlichen Glückwünsch! Leitet Herunterladen der Datei ein (mehr…)

Aktuelles - Berichte

Aktuelles:

05.02.2012 19:17

"Marienkirche 100plus"

- mit einem feierlichen und vom Jugendchor unter der Leitung von Kantor Ansgar Kreutz ansprechend...


21.01.2012 17:47

Jahreshauptversammlung der kfd St. Josef

Am Montag, 16.01.12 führte die Frauengemeinschaft St. Josef ihre diesjährige Jahresversammlung...


16.01.2012 19:39

Marienkirche als Erlebnisraum

Warendorf - Am 15. August jährt sich zum 100. Mal die Weihe der neuen Marienkirche. Der Grundstein...


16.01.2012 15:18

Neue Wege gehen

Warendorf - Der Neujahrsempfang der fusionierten Kirchengemeinden St. Laurentius, St. Marien und...


10.01.2012 20:24

Kleine Könige ganz groß

Warendorf - „Klopft an Türen, pocht auf Rechte“ - gemäß dem Motto des diesjährigen Dreikönigssingen...


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