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Der "Malteser Hilfsdienst e.V."...

...ist mit 35.000 ehrenamtlichen und 3.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 850.000 Förderern einer der großen caritativen Dienstleister in Deutschland. Die katholische Hilfsorganisation ist als eingetragener Verein und gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung bundesweit an mehr als 500 Orten vertreten.

1953 wurde der Malteser Hilfsdienst e.V. durch den Malteserorden und den Deutschen Caritasverband in Münster gegründet, wobei der christliche Dienst am Bedürftigen im Mittelpunkt der Arbeit steht. Der ehrenamtlich geprägte Malteser Hilfsdienst e.V. ist entsprechend den Strukturen der katholischen Kirche in Diözesen gegliedert.

Der Stadtverband Warendorf wurde am 8. März 1960 gegründet und gehört zur Diözese Münster.

Informationen und Kontakt:

Malteser Hilfsdienst e.V. in der Stadt Warendorf
Gartenstraße 27
48231 Warendorf  
Fon: 02581 - 76 77
Fax: 02581 - 76 97
Mail: info(at)malteser-warendorf.de
Internet: www.malteser-warendorf.de

Seniorenfahrdienst sucht Unterstützung

Für Senioren, die nicht mehr so mobil sind oder nicht allein unterwegs sein möchten, bieten die Malteser in Warendorf seit 13 Jahren einen kostenlosen Fahrdienst an. Der „mobile Einkaufswagen“ fährt in der Regel jede Woche drei Touren, Mittwochnachmittag, Donnerstagmorgen und Donnerstagnachmittag. Ziel ist Marktkauf oder Aldi, wo die Senioren Einkäufe erledigen und auf Wunsch auch noch bei einer Tasse Kaffee im Marktkauf-Café klönen können. Die Fahrgäste werden zu Hause abgeholt und natürlich auch zurückgebracht. Bei jeder Fahrt kann auch ein Rollstuhlfahrer mitgenommen werden.

„Um den steigenden Bedarf zu decken, suchen wir für unsere Fahrten noch ehrenamtliche Helfer*innen, die Lust haben, sich in der Seniorenarbeit zu engagieren“, so Michaela Köster, die die Fahrten für den Seniorenfahrdienst organisiert. Die Fahrzeuge sind jeweils mit einem Fahrer und einem Beifahrer besetzt. Für die neue Aufgabe werden Interessierte ausgebildet und eingewiesen. Die Fahrzeuge, einen Ford Transit und einen VW Transporter, können mit dem Klasse B Führerschein gefahren werden. In einem gemeinsam erstellten Dienstplan kann jeder selbst bestimmen, wann und welchen Dienst er übernehmen möchte. Der Spaß kommt bei diesem Dienst auch nicht zu kurz. Informationen gibt es telefonisch bei Michaela Köster unter 02581-7677 (Bürozeiten: Di. 14.00 – 17.00 Uhr, Fr. 9.00 – 12.00 Uhr), per E-Mail (info.warendorf[at]malteser.org)  oder unter www.malteser-warendorf.de.

47. Krankenwallfahrt der Malteser im Kreis Warendorf nach Telgte

Am vergangenen Sonntag nahmen 30 Teilnehmer aus Ahlen und Warendorf an der Krankenwallfahrt der Malteser im Kreis Warendorf zur Schmerzhaften Muttergottes in Telgte teil. 14 Malteserhelfer haben die Teilnehmer mittags von zu Hause abgeholt und am Nachmittages betreut.

Durch den Umbau der Kirche in Telgte und der damit verbundenen Schließung fand das Pontifikalamt mit Weihbischof Dr. Stefan Zekorn im Pfarr- und Pilgerzentrum statt. In dem feierlichen Gottesdienst ging der Weihbischof in seiner Predigt auf die Liebe Gottes zu den Menschen und auch zu jedem Einzelnen ein: Gott kennt die Sorgen des Einzelnen und er liebt ihn; Gott ist immer bei uns und geht unsere Wege mit. Der Gottesdienst endete mit der Krankensegnung der Teilnehmer durch den Weihbischof. Im Anschluss waren die Teilnehmer zum Kaffeetrinken ins Christoph-Bernsmeyer-Haus eingeladen. Dort hatten die Malteser-Jugendlichen den Raum bereits vorbereitet. In familiärer Atmosphäre konnten die Wallfahrer Kaffee und Kuchen genießen und noch ein kurzes persönliches Gespräch mit dem Weihbischof führen. Ruth Nünning, die Organisatorin der Krankenwallfahrt, begrüßte die Gäste und bedankte sich bei Weihbischof Zekorn für den schönen Gottesdienst.

Ihr Dank galt aber auch den vielen Malteserhelfern, die diese Wallfahrt erst ermöglichen. „Leider muss ich ihnen heute aber sagen, dass dies die letzte Krankenwallfahrt nach Telgte ist“, so Nünning am Ende  ihrer Ansprache. „Aufgrund gesunkener Teilnehmerzahl und fehlender Helfer sind wir in den Orten schweren Herzens zu diesem Entschluss gekommen. Dieser Schritt macht mich auch traurig, da die Krankenwallfahrt für mich immer eine Herzensangelegenheit war“, so Nünning weiter. „Aber ich habe zumindest für Warendorf schon eine neue Idee, die aber in den nächsten Monaten noch weiter reifen muss.“ Weihbischof Zekorn bedankte sich bei ihr für ihr Engagement mit einer Ansicht des Paulus-Domes in Stein. Für die Helfer hatte er als Dankeschön Süßigkeiten bereit.

Am späten Nachmittag wurden alle Teilnehmer wieder von den Maltesern nach Hause gebracht. „Es ist schade, dass dies die letzte Krankenwallfahrt war. Ich bin gerne dabei, wenn Frau Nünning uns im kommenden Jahr anruft und uns einlädt“, so eine Teilnehmerin bei der Verabschiedung.